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"Die Mudra-Kaserne"

Nach Abzug der britischen Streitkräfte aus Nienburg stand die Mudra-Kaserne lange Zeit unberührt und unbeplant mitten in unserer Stadt und war dem Verfall preisgegeben.

Mangelnde Ideen und Konzepte in Planung und Realisierung waren prägend für diesen Teil unserer Stadt, der ein hervorragendes Bindeglied zwischen dem Stadtkern und den Baugebieten Alpheide und Scheibenplatzviertel werden könnte. Spitzengrundstücke in zentraler Lage und zudem mit hervorragender äußerer Verkehrserschließung liegen seit Jahren brach und werden erst jetzt einer sachgerechten Nutzung zugeführt.

Dass dieses nun möglich ist, ist in besonderem Maße Initiativen der SPD-Fraktion im Stadtrat zu verdanken, die in den entscheidenden Phasen der Stagnation, als nichts voran ging, mit Sachkompetenz und Einsatz die Realisierung der Planungsabsichten entscheidend vorangebracht hat.

Nachdem die Planungen für die Mudra-Kaserne als zukünftiger Standort eines neuen, modernen Krankenhauses und eines Dienstleistungsparks feststanden, verhinderten fehlende Realisierungskonzepte und hohe Kaufpreisvorstellungen des Bundes eine sachgerechte und zügige Umsetzung der Planungsziele. Zwischen Stadtverwaltung und Bund kehrte eine "Eiszeit" ein. Es wurde nicht mehr konstruktiv miteinander geredet.

Erst der Ratsantrag der SPD-Fraktion auf Durchführung einer Entwicklungsmaßnahme oder der Abschluss eines städtebaulichen Vertrages brachte wieder Schwung in die Verhandlungen. Rolf Warnecke nutzte diese Chance und erreichte gemeinsam mit Stadtbaurat Henning Onkes in Hannover den Durchbruch für die Realisierung der Planungsziele.

Inzwischen sind alle Verträge geschlossen, die NILEG wurde als Erschließungs- und Entwicklungsträger gewonnen, das erste Bauvorhaben, ein Ärztehaus ist im Bau und weitere Grundstücke sind verkauft. Auch der neue Krankenhausstandort ist damit gesichert.

Zum wesentlichen Teil des zukünftigen Dienstleistungsparks gehören auch die öffentlichen Dienstleister Straßenbauamt und Polizei.

Damit auch in Zukunft Behördenarbeitsplätze in Nienburg erhalten bleiben und diese Dienststellen die notwendigen Rahmenbedingungen für bürgernahes und wirtschaftliches Handeln erhalten, hat sich Marie-Luise Hemme für die Dienststellen und den neuen Standort erfolgreich stark gemacht.

Wir werden uns stark machen für:
  • Eine zügige Erschließung der Grundstücke
  • Förderung des Dienstleistungsangebots in unserer Stadt über günstige Grundstückspreise und innovative Ideen
  • Hilfe bei Existenzgründungen und bei Schaffung neuer Arbeitsplätze
  • Die Anbindung der Grünflächen an die Innenstadt, an den Meerbach, an den Scheibenplatz und an das Alpheidegebiet
  • Die Schaffung von Fuß- und Radwegeverbindungen quer durch das Gebiet
  • Zusätzliche Einfamilienhausgrundstücke in unmittelbarer Nähe der neuen Arbeitsplätze